Über Lippes Grenzen hinaus ins Paderborner Land ging es heute. Und es war von allem etwas dabei: ein schmaler, wurzeldurchzogener Pfad oben auf den schroff aufragenden Felswänden führte zum Aussichtsturm „Bierbaums Nagel“, von dem man bei guter Sicht angeblich bis Kassel schauen kann – trotz des Bilderbuch-Wanderwetters wurde Kassel heute leider nicht gesichtet. Aber die Aussicht war trotzdem lohnenswert. Auf breiten Wander-„Autobahnen“ konnten dann wieder Kilometer gemacht werden.
Weiter führte die Wanderung auf dem Eggeweg, zunächst auf schmalen Pfaden und dann in einem steilen Abstieg zu den Klippen und dem Felsenmeer bei Hardehausen. Aber auch ein Adventure Part sollte nicht fehlen, hinein in die Wildnis. Auf dem Alten Hirtenweg ging es über Stock und Stein und Brombeerranken, was alle bravourös meisterten. Angekommen im Schwarzbachtal verlief die Wanderroute parallel zu dem munter plätschernden Bach auf gemächlich zu begehenden, leicht ansteigenden Waldwegen bis zur Wüstung Blankenrode. Die Wall- und Grabenanlage, die den Ort früher umgeben hat, ist noch gut erkennbar, von den Gebäuden ist lediglich ein Fundament übriggeblieben. Ganz zum Schluss die Stippvisite ins Zwergenreich: als botanisches Highlight konnte das reichlich auf dem Schwermetallrasen blühende Violette Galmei-Veilchen bewundert werden, weltweit einzigartig nur hier in den Blankenroder Bleikuhlen vorzufinden. Zum Abschluss wie immer die Einkehr, diesmal im Grand Café „De Vagenbond“ mit holländischem Apfelkuchen (leider nicht für alle). (Text: Sabine S.)(Die Webredaktion dankt!)
Track und Fotos auskunftsreich wie immer beim TWV auf Komoot.








